Rezepte aus aller Welt | Anzac Biscuits

Vor wenigen Tagen war offiziell Herbstanfang, und somit beginnt die Zeit zum Backen! Ich habe mich zuerst an einem Gebäck versucht, das ich noch aus Australien kenne – die Anzac Biscuits. Und dabei handelt es sich um Kekse mit Geschichte…

Verena backt:

Anzac Biscuits sind nicht irgendwelche ‚bikkies‘ – das merkt man nicht nur an der Zutatenliste, sondern auch am Namen. Denn Anzac steht für Australian and New Zealand Army Corps, ein Armeekorps, das im Ersten Weltkrieg in Europa und im Nahen Osten kämpfte. Die zurückgebliebenen Frauen der Soldaten backten ihren Männern Kekse, die sie ihnen nachschickten – doch auf so einer langen Reise verderben Lebensmittel recht schnell. Also verwendete man die untenstehenden, ungewöhnlichen Zutaten, welche solch eine lange Reise problemlos überstehen – und so entstanden die Anzac Biscuits, welche gleichermaßen einfach wie genial sind. Übrigens wird jährlich im April der Anzac Day gefeiert, um die Soldaten zu ehren – die beliebten Kekse werden in australischen Supermärkten jedoch das ganze Jahr über verkauft.

Noch ein Hinweis: Da ich das Rezept nur aus Australien kenne, sind die Original-Maßangaben in ‚cups‘. Ich habe so kalkuliert, dass eine Tasse 250 ml entspricht, und anschließend habe ich die Menge gewogen, um auf den Wert in Gramm zu kommen. Das ist jedoch eine recht grobe Methode, es kann also sein, dass ihr mit den Mengen ein bisschen variieren müsst (bei mir haben die Verhältnisse aber recht gut hingehauen).

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Anzac Biscuits (Australien)
Küche Australisch
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Wartezeit 7 Minuten
Portionen
Stück
Zutaten
Haupzutaten (für die Kekse)
Glasurzutaten (optional, nicht Teil des Originalrezepts)
Küche Australisch
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Wartezeit 7 Minuten
Portionen
Stück
Zutaten
Haupzutaten (für die Kekse)
Glasurzutaten (optional, nicht Teil des Originalrezepts)
Anleitungen
  1. Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen.
  2. Mehl, Haferflocken, Kokosraspeln sowie weißen und braunen Zucker in einer Schale vermengen.
  3. Währenddessen in einem Kochtopf oder in einer Pfanne auf dem Herd Butter und Agavendicksaft langsam erhitzen und schmelzen. Das Natron mit dem Wasser vermengen und anschließend in die Pfanne dazugeben, bis eine flüssige Masse ohne Klumpen entstanden ist.
  4. Dann die heiße Flüssigkeit vom Herd nehmen und in die trockene Haferflocken-Mischung gießen. Gut verrühren. Anschließend auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech kleine Kugeln formen, die dann platt gedrückt werden.
  5. Das Ganze dann für circa 10-12 Minuten in den Ofen geben geben - so lange, bis die Kekse goldbraun gebacken sind. Auch, wenn sie frisch aus dem Ofen noch recht flüssig-klebrig wirken – sie werden recht schnell nach dem Abkühlen (circa 5-7 Minuten) hart.
  6. Bei Bedarf kann man dann noch Schokolade im Wasserbad schmelzen, die abgekühlten Kekse damit bestreichen und anschließend Kokosraspeln draufstreuen. Eigentlich gehört dieser Teil nicht zu den klassischen Anzac Biscuits, aber wer kann ein bisschen zusätzlicher Schokolade schon widerstehen...?
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Vielleicht habt ihr ja Lust, das Rezept mal nachzubacken! Wenn ihr das tun solltet, dann lasst mich doch in den Kommentaren wissen, wie das so geklappt hat 🙂

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